Ein digitaler Zwilling ist ein virtuelles Abbild einer Person, aufgebaut aus Gesundheitsdaten. An ihm lassen sich Therapien im Computer durchspielen, bevor sie zum Einsatz kommen. Das klingt nach maßgeschneiderter Medizin. Es wirft aber auch Fragen auf: Wem gehören die Daten des Zwillings? Wer entscheidet, welche Behandlung er „empfiehlt“? Und profitieren am Ende wirklich jede und jeder davon – oder nur die, die gut abgebildet sind?
Darüber diskutieren:
- Prof. Dr. Falk Schwendicke, MDPH: Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und digitale Zahnmedizin, Klinikum der Universität München (LMU)
- PD Dr. Sebastian Ziegelmayer: Oberarzt, Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie, TUM Klinikum Rechts der Isar
- PD Dr. med. Christiana Graf
Oberärztin an der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des LMU Klinikums München
Moderation:
Dr. Laura Weisenburger, Chirurgin, Fachwissenschaftliche Redakteurin mit täglichem Podcast „Ne Dosis Wissen“ bei Wort & Bild Verlag
Die Veranstaltung sieht Impulsvorträge vor sowie einen Austausch mit dem Publikum.
Diese Veranstaltung ist Teil des Projekts „2036 – Gesund mit KI?“, einer Initiative von M1 (Munich Medicine Alliance) in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag. Das Format beleuchtet, wie KI Gesundheit und Gesundheitsversorgung in den kommenden Jahren prägen wird – realistisch, verständlich und zum Nachdenken anregend.
Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von M1 – Munich Medicine Alliance.